Unsere Gesellschaft wird reicher durch die Vielfalt aller Menschen, die in ihr leben.












































































Aktuell
Save the Date!
„Ankommen“ – Ein Inklusives Konzertprojekt
Samstag,26.September 2026, 19.30 Uhr und
Sonntag,27.September 2026, 18.00 Uhr
Marktkirche Hannover
Jede und Jeder von uns kommt ständig irgendwo an.
Eine eher banale Beobachtung. Oder doch nicht?
Ankommen bedeutet, den Ort zu finden, an dem man sich richtig fühlt: ohne Angst, ohne das Stigma eines Anders-Seins, aufgehoben, geborgen und mit der Hoffnung, dazu zu gehören. Trifft dies für uns Alle zu? Haben wir den Ort, die Menschen, die Möglichkeiten, den Frieden im Außen und Inneren gefunden?
Ein brandaktuelles Thema, damals und heute.
Am Beispiel L. van Beethovens wird erkennbar, wie ein genialer Mensch dem Leid seiner Ertaubung und dem ohnmächtigen Gefühl innerer Vereinsamung ausgeliefert ist. Seinem Schüler F. Ries vertraut er sich an: “… es fehlte wenig, und ich endigte mein Leben- nur sie die Kunst, sie hielt mich zurück.“
Seine 6. Sinfonie „Pastorale“ scheint purer Ausdruck dafür: Schmerz und Trost zugleich. Diese über 200 Jahre alte Musik neu zu hören, deren Aktualität HEUTE zu begreifen und eine persönliche künstlerische Antwort dazu anzubieten, ist das Anliegen dieses Projektes.
So entsteht mit allen 80 Mitwirkenden eine gemeinsame Geschichte:
die Pastorale, das Basisstück dieser Aufführungen, wird von der Hannoverschen Orchestervereinigung (Ltg: M. Lill, Hannover) gespielt;
das Hamburger Kammerballett (Ltg: E. Revazov, I. Rohlfs,Hamburg) entwickelt durch die 5 Sätze dieser Sinfonie hindurch einen choreographischen Erzählfaden;
das inklusive Ensemble BlueScreen (Ltg: J. Fried, Oldenburg) verdichtet diese Momente durch eigene Improvisationen.
Eine Einladung an uns Alle, Musik anders zu erleben, neu zu verstehen – anzukommen.
Christiane Joost- Plate
Nachruf
Im Februar erreichte uns die traurige Nachricht, dass Brigitte Steinmann, unser „Mitglied der ersten Stunde“ verstorben ist.
Als Professorin für Rhythmik an der hiesigen HMTMHannover, als Sonderpädagogin, als unermüdlich Forschende im Themenspektrum „Rhythmik als künstlerischer Basisbaustein jeder musikalischen Ausbildung“ sowie als national und international angefragte Impulsgeberin, Beraterin für die Weiterentwicklung dieses Schwerpunktes schuf sie ein bedeutungsvolles Lebenswerk. Darüber hinaus gelang ihr – durch ihr grenzenloses Engagement für ein eindeutiges Verständnis all dessen, was „Rhythmik“/ „Rhythmische Erziehung“ über den musikalischen Fachkontext hinaus für jede individuelle Entwicklung bedeutet, – eine bahnbrechende Emanzipation dieses Fachbereiches.
Ihre Schriften sind deswegen für Alle künstlerisch und pädagogisch Tätigen unbedingt empfehlenswert.
Im Zusammensein mit Brigitte spürte man ihre große Leidenschaft, mit der sie sich für die Ermöglichung von Erfahrens- und Lernräumen von Menschen einsetzte: es ging ihr immer um das Erkennen der individuellen Besonderheiten und deren Einbindung als Potential. Sie schaute damit auf DAS, was sich nicht nur vordergründig und an der Oberfläche des Menschen zeigte sondern durch ihn selbst hindurchstrahlte.
Der GANZE Mensch ist eben wichtig.
So war sie uns darin – neben der inneren Verbundenheit – eine einzigartige, sehr eigenständige Mitgestalterin und Unterstützerin unserer inklusiven Anliegen im Verein InkluVision.
Ihr Fort-Sein ist schwer zu begreifen. Wir sind traurig und vermissen sie.
Der Vorstand InkluVision
C. Joost-Plate, F. Bleyl, U. Hohensee
InkluVision
Ideen verbinden.
Gemeinsames entsteht.
InkluVision e.V.
Im Wehrfeld 15
30989 Gehrden
kontakt@inkluvision.de